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Abenteuerliche Rundwanderung auf alten Kriegspfaden und entlang an Schauplätzen des 1. Weltkrieges (1914-18), dessen Front quer durch die Ostalpen verlief. Ausgangspunkt der Wanderung ist das Rifugio Lunelli (1568m) im Val Grande das man von Sexten über den Kreuzbergpass (1636m) erreicht. Vom Parkplatz des Rifugio Lunelli folgt man der alten Militärstraße an der Südflanke des Cima dei Colesei bis zur Forcella Plan della Biscia (1942m) Dem Wegverlauf folgen bis zu einer Rechtskehre, an dem links ein schmaler Weg abzweigt. Hier geht man entlang der Militärsstraße zur Mussolini Festung. Zum betreten der Festung unbedingt eine Stirnlampe mitnehmen! Nach Besichtigung der Anlage geht es zurück zum Abzweig auf den besagten schmalen Weg der links abzweigt in Richtung Rifugio Berti (Wegweiser 124). Hier quert man zuerst die Ostflanke des Arzalpenkopfs, steigt dann ab in eine Steilrinne und dann steil Bergauf bis zum Arzalpensattel von wo man die Hütte Rifugio Berti (1950m) sehen kann. Nun geht es links runter zur Hütte und von dort in Schleifen wieder über einen ehemaligen Kriegsweg auf dem damals der Nachschub aus dem Val Grande ins Frontgebiet gebracht wurde zurück zum Ausgangspunkt Rifugio Lunelli. Anforderung: Mittelschwere Bergwandereung, Trittsicherheit und Bergerfahrung erforderlich, 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, 9 Km Länge, Zeitaufwand ca. 4-5 Stunden.
Ausgangspunkt: Rifugio Lunelli, 1568m
Der Anstieg über die alte Militärstraße die damals zur Versorgung der Front diente..
Die Straße führt über die Südflanke der Cima del Colesei. Im Hintergrund: Der Arzalpenkopf, 2371m In Bild Mitte der höchste Punkt des Cima dei Colesei, 1942m.
Am roten Markierungspunkt befindet sich der Abzweig rechts zur Festung, später links zum Rifugio Berti
Das Ende der Militärstrasse endet am Eingang der Felsenfestung.
Die Geschütze waren alle nach Nordosten ausgerichtet.
Die Zahl 98 rechts könnte ein Hinweis für den Mörser Modell 98 (Kaliber 24cm) sein?
Der Eingang war einst zugemauert, wurde aber wieder aufgebrochen - Das macht neugierig.
Mehrere kleine Schiessscharten am Ende eines Ganges mit Blick oder besser Schussrichtung auf den Kreuzbergpass.
Das waren wohl die Toiletten oder besser Plumsklos und gleichzeitig auch Weg zu einer Schiessscharte.
Die Anlage reicht bis tief in den Berg hinein und erstreckt sich über mehrere Etagen.
Immer wieder zweigen wie in einem Labyrinth rechts und links Gänge ab.
Zurück zum Ausgang begrüßt mich wieder das Tageslicht.
Unterhalb der Festung erblickt man noch mehrere Überreste verschiedener Geschützstellungen und an Felsblöcken untergrabene Schützengräben.
Auch rund um den Schauplatz sind die Spuren des Krieges nicht zu übersehen. Hier und da findet man vereinzelt noch Relikte aus der Kriegszeit.
Gemauerte Geschützstellung unter einem Felsblock mitten in einer Geröllhalde.
Blick vom Arzalpensattel auf das Rifugio Berti.
Panoramarundblick am Rifugio Berti: Die östlichen Gipfel der Sextener Dolomiten.
Das Rifugio Berti öffnet seine Pforten erst ab Mitte Juni, und ist Stützpunktpunkt zahlreicher Bergtouren rund um den Vallon Popera.
Bei der Rückfahrt am Kreuzbergpass. Die Flaggen gleichen einem Mahnmahl vor der geschichtlichen Kriegskulisse im Hintergrund. Fast 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg ist Europa nun eine Gemeinschaft geworden. Auch hier befindet sich oberhalb des Hotels noch eine getarnte Festung. |
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