Die Schreckhornhütte (2530m) im Berner Oberland gehört zu der SAC Sektion Basel. Der Ausgangspunkt ist die Talstation der Pfingsteggbahn in Grindelwald, mit  der man zur Bergstation Pfingstegg auf 1387 Meter fährt. Dort beginnt ein gut ausgebauter Bergweg mit einer weiss-rot-weiss (Wanderweg) Markierung. In etwa einer Stunde und 30 Minuten führt der Panoramaweg hoch über der  Gletscherschlucht schließlich zu dem 250 Meter höher gelegenen Bergrestaurant Bäregg. Bis dort hin ist der Weg recht breit und ohne besondere Schwierigkeiten. Stellenweise ist er auch mit Geländer gesichert, so das er für alle zugänglich ist. Vom Bäregg sind es dann noch ca. 3 Stunden Marschzeit bis zur Schreckhornhütte. Ab hier werden die Anforderungen schwieriger und die Wegmarkierungen wechseln auf  weiss-blau-weiss (alpine Route). Der Weg führt nun seit Sommer 2005 oberhalb der ehemaligen Stieregghütte, die einem Beregsturz zum   Verhängnis wurde über ein Geröllfeld mit 2 Gräben. Hier sollte man sich nicht länger als nötig aufhalten und die Wetterlage beobachten, da bei starkem Regen der Rückweg durch Murggänge versperrt werden kann.. Nach ca. 45 Min. erreicht man nun das Bänisegg (1808) m.ü.M. Hier hat man eine grandiose Aussicht auf  die Fischerwand und den Unteren Grindelwaldgletscher. Außerdem erblickt man ab hier erstmals das Schreckhorn. Von dort geht es am Bänisegg-Grat scharf links zur Südseite des Mettenbergs weiter bis zum Rots Gufer (2000 m). Ab hier wird der Weg nochmals anspruchsvoller. Hier ist eine gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert. An schwierigen Stellen sind Seile, Ketten, Eisenstifte und zwei Leitern angebracht um die Felswand zu erklimmen. Hier ist Vorsicht geboten, da die Felswand durch Schmelzwasser sehr nass und rutschig sein kann. Nach dem recht schwierigeren Aufstieg über dem  Gletscherabbruch gelangt   man auf einen Absatz in ca. 2400 Metern Höhe. Dort befindet sich nochmals ein Schild mit der Aufschrift: "Schrekhornhütte 45 Min.". Von dort geht der Weg relativ normal weiter bis zum Ziel.

  

Der Ausgangspunkt: Die Talstation der Pfingsteggbahn in Grindelwald  (1028 m.ü.M)     Abfahrten ab der Tal- und Bergstation alle 15 Minuten. Die Fahrzeit beträgt 5 Min.

  

Auf der Strecke von 1035 Meter Länge überwindet die Gondel 360 Höhenmeter                                            Schmelzwasser dringt durch den Berg

  

Blick in die Gletscherschlucht von Grindelwald zwischen Bäregg und Pfingstegg     Durch den Rückgang der Gletscher sind die Steilwände brüchig  und marode geworden

  

An der Eiger-Ostflanke drohen  zwei Millionen Kubikmeter Fels nach einer deutlich  erkennbaren Absenkung  auf den unteren  Grindelwaldgletscher zu  stürzen. Rechts: Das seit 01.07. 2006 neu eröffnete Berghaus Bäregg.                                                                                                                            

  

Weiterführender Weg vom Bäregg zur Schreckhornhütte. Beim  Überqueren der  Muräne stets die Wetterlage beachten und sich nicht länger als nötig  in dem Gebiet aufhalten.! Gefahr durch Felsabbruch und Murgänge!

  

                                                                                                                                                   Der obere Grindelwaldgletscher mit der Fischerwand

  

Fast minütlich bröckelt der Fels an der Eiger-Ostflanke und stürzt in die Schlucht       Durch den Rückgang des Gletschers sind die Steilwände seitlich instabil geworden

  

Kurze Pause am Bänisegg mit herrlicher Aussicht                                         Nach dem Rots Gufer wird der Weg anspruchsvoller und führt hinauf  zum Gletscherabbruch

  

Blick zurück Richtung Rots Gufer und Bänisegg                                                                             Im Geröllfeld den "weiss-blau-weiss" Markierungen folgen

  

                                                                                                                            An schwierigen Passagen sind seile und Ketten zum Halten und sichern angebracht

  

                                                                                                                                                           Anstieg mit Aluleiter und Eisenstift gesichert.

  

Anspruchsvolle Route mit schmalem teils ausgesetztem Weg und steilem Abgrund

  

              Der Mönch (4107m) und der Eiger (3970m) von der Südseite

  

                    Gletscherabbruch des oberen Grindelwaldgletschers                                          Finsteraarhorn (4272 m ü.M.) und  Aggasizhorn  (3953 m ü. M.)

  

                                                                                                                                                           Ausblick zurück aufs Bänisegg rechts

  

                                                 Obers Ischmeer

  

                                                                                                                                  Das obere Ischmeer mit Finsteraarhorn (4272m) und Agassizhorn (3946m)

  

                                                                                                                               Am Ziel:  Die Schreckhornhütte SAC (2529m) Oder war nicht der Weg das Ziel?

  

  

  

                           Eiger (3970m) von der Südseite

  

 

Tourdaten
Region: Schweiz, Berner Oberland
Talort: Grindelwald
Ausgangspunkt: Bergstation der Pfingsteggbahn
Wegverlauf: Talstation – Bergstation Pfingstegg - Bäregg - Bänisegg - Rots Gufer - Schreckhornhütte
Zielhöhe: 2530 m.ü.M
Gehzeit: Pfingstegg - Bäregg: 1:30 Std. / Bäregg - Bänisegg: 45 Min  /  Bänisegg - Rots Gufer: 45 Min /  Rots Gufer - Schreckhornhütte: 1:30 Std.
Höhenmeter: 1200m im Auf- und Abstiegstieg ab Pfingstegg
Schwierigkeit: Bergweg (rot/weiss) bis Bäregg, dann Alpine Route (weiss-blau-weiss)
Hinweis:
 
Links: www.pfingstegg.ch    www.baeregg.com    www.sac-basel.ch/huetten/schreckhornhuette

 

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