Der Gerardo Sega ist ein landschaftlich eindrucksvoller Klettersteig im Montebaldogebiet am Gardasee. Der Steig führt durch einen gewaltigen kuppelförmigen Felsüberhang und ist an Imposanz kaum zu überbieten. Anfahrt von Avio ins Valle dei Molini. Parkmöglichkeiten an der ersten Straßenkehre bei der Brücke über den Avianabach ca. 3,5 Km von Avio. Hier befinden sich auch schon Wegweiser zur Ferrata mit der Nummer 685. Von hier gelangt man in etwa 1 1/4 Stunden nach Prefessa, wo sich ein großer Wasserfall (Preafessa-Fall) befindet. Hier muss man nach rechts den Bach queren und einem schmalen Trampelpfad folgen. Nach ca. 20 Minuten gelangt man zum Einstieg, wo es gleich über eine Leiter hoch aufs erste Band geht, das man nach links quert. Aussichtsreich und luftig geht es hier entlang. Im späteren Verlauf der Route wird das Band oberhalb nochmals nach rechts gequert, bevor es dann zum Ausstieg des Steiges geht, der auf schönen Almwiesen am Coalàz, (1200 m) endet. Gehzeit am Kletterzeit beträgt ca. 1 3/4 Stunden. Der zweistündige Abstieg führt über die Wallfahrtskirche Madonna delle Neve. Ab hier folgt man der Beschilderung zurück nach Avio durch das Valle Molini entlang des ausgetrockneten Aviana-Baches. Gesamtgehzeit insgesamt ca. 5 1/2 Stunden.

 

 

   

                                                               Der Prefessa Wasserfall

 

 

 

Nach 1 1/2 Stunden Aufstieg im Wald taucht er plötzlich auf: Ein Höllenschlund wie von Titanenhand aus dem Fels geschlagen. Hier riecht es förmlich nach Steinschlag!

 

 

Zum Auftakt geht es gleich senkrecht über eine Leiter in den oberen Wandteil des riesigen Wandüberhangs, durch den der Steig zweimal quert.

 

                                                                        Das erste leichte aber maximal ausgesetzte Band führt nach links aus der Wand.

 

 

                                                                           Das zweite Band ist wesentlich breiter und benötigt keine Sicherung.

 

                                                                                                                                                Gut zu erkennen, die erste Querung unten und das zweite Band oben

 

   

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg Richtung  Avio genießen wir die tolle Almlandschaft.

 

 

Der sonnendurchflutete Abstieg entlang des ausgetrockneten Aviana Baches

 

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