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Das Ostegg (2704 m) markiert das östliche Ende der berühmten Eiger-Nordwand. Die Eiger-Ostegghütte (2320 m) steht auf einer Grasterrasse hoch über dem grünen Talkessel von Grindelwald und wurde vom heimischen Bergführerverein 1998 zur Erinnerung an das 100 jährige Bestehen errichtet. Sie ist eine nicht bewirtete Selbstversorgerhütte mit 12 Schlafplätzen. Sie dient außerdem als Ausgangspunkt für die Besteigung des Eigers über den Nordostgrat. Das Schlüsseldepot befindet sich bei Grindelwald Sports (Tel. 033 854 12 90). Der Ausgangspunkt der Tour ist Alpiglen (1616 m) bei Grindelwald (1034 m). Die Aufstiegszeit von Alpiglen beträgt 3 bis 3,5 Stunden. Dabei sind 700 Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden. Der Abstieg erfolgt in ca. 2 Stunden über den selben Weg. Info: www.grindelwald.com www.alpiglen.ch www.jungfraubahnen.ch
An der Bahnstation in Grindelwald Grund. Morgenrot über dem Schreckhorn. Nun blickt die Sonne zwischen Wetterhorn und Mettenberg durch.
Start der Tour bei Alpiglen unterhalb der Eiger Nordwand.
Ab der Station Alpiglen geht es zuerst den Eigertrail entlang in Richtung Gletscherschlucht, Bonera bis ein markanter Graben folgt. (Hier Altschneefels, siehe unten)
Der Wegabzweig mit Hinweistafel zum Steig hinter dem Graben. Packende Nordwandeinblicke
Heikles Grasschrofengelände am Zustieg. Vorsicht bei Nässe! Der Einstieg in den Klettersteig ist oberhalb des Geröllfeldes auf 2300 Meter
Der Steile einstieg in den Steig ist anfangs noch ungesichert. Doch Bald geht es gut gesichert über Trittbügel empor.
Im Klettersteig mit Tschuggen links und Männlichen rechts im Hintergrund.
Bizarre Felsformationen, die vom Tal gar nicht auszumachen sind. Talboden von Grindelwald, im Hintergrund die Schyninge Platte.
Die Schlüsselstelle in der steilen Rinne kurz vor dem Ausstieg.
Am Ausstieg des Klettersteiges freue ich mich auf die Sonne, denn der Klettersteig liegt den ganzen Vormittag im Schatten. Das Dach der Hütte ist schon zu sehen.
Das Ziel, die Ostegghütte inklusive Blick auf die herrliche Gebirgskulisse von Grindelwald.
Ganz rechts das Schwarzhorn, das auch eine sehr lohnende Klettersteigtour zu bieten hat.
Grosse Scheidegg und Wetterhorn Der Osteggpfeiler mit Eigergipfel im Hintergrund.
Der grüne Talkessel von Grindelwald. Blick in die Nordwand und den schneebedeckten Gipfel des Eiger
Gegenüber der Wanderweg zum Bäregg am Mettenberg. Die Geröllmoräne des geschmolzene unteren Grindelwaldgletschers die sich Jahr zu Jahr massiv verändert
Der 2005 erstmals entstandene Gletschersee. Hier am unteren Grindelwaldgletscher zeigt sich deutlich welche Auswirkungen und Gefahren der Klimawandel auf Mensch und Landschaft mit sich bringt. Auf der Webseite www.gletschersee.ch ist beeindruckend und sehr informativ dokumentiert welche Gefahren entstehen und welche not- wendigen Schritte dazu eingeleitet werden Müssen.
Blick Richtung Schreckhorn (links) und Finsteraarhorn (rechts) Ach hier geht der Gletscher Jahr für Jahr drastisch zurück und hinterlässt instabile brüchige Bergflanken.
Der Abstieg erfolgt über den gleichen Weg wie der Aufstieg
Wieder in Alpiglen angekommen blicke ich nochmals mit dem Fernglas zur Ostegghütte. Was für eine schöne Tour das war!
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